Der Jugendschutz nahm auf der Gamescom einen besonderen Raum ein. In Halle 8 präsentierten sich vornehmlich verschiedene Vereine und Verbände, um die verschiedenen Aspekte des Jugendschutzes aufzuzeigen. Unter dem Motto „gamescompetence“ sollten durch verschiedene Veranstaltungen wie z.B. Projektstände, Workshops, Diskussionsforen und Spiele-Events die Kompetenz von Eltern, Lehrern, Politikern aber auch Jugendlichen gefördert werden.
gamescompetence unterteilte sich in 3 verschiedene Module: 1. Inhalte von Jugendlichen für Jugendliche 2. Medienkompetenz & Medienpädagogik 3. Weiterbildung, Kongresse und Seminare
Darüber hinaus wurde explizit auf die Einhaltung des Jugendschutzes geachtet, indem farbige USK-Armbänder verteilt wurden. So gab es für die Aussteller verbindliche Präsentationsvorgaben, die eine altersgerechte Nutzung der Spiele gewährleisten sollten. Beispielsweise mussten Spiele ab USK 18 in abgetrennten, nicht einsehbaren Räumen gezeigt werden und eine Zugangskontrolle seitens der Aussteller stattfinden.
Wir sprachen mit Sebastian Gutknecht von der Landesstelle Jugendschutz NRW und Wilfried Schneider von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.