Oppermann nennt Höcke nach Holocausteklat "Nazi"
Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Thomas Oppermann, hat den Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke nach seinen Bemerkungen hinsichtlich des Holocaust-Denkmals als einen "Nazi" beschimpft. Er sei als rechtsextremer völkischer Hetzer enttarnt, so Oppermann. Höcke hatte zu dem Denkmal gesagt, "Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat". weiterlesen...
Sicherheitsbehörden verlieren drei Gefährder aus den Augen
In Deutschland stehen etwa 550 sogenannte Gefährder unter strenger Beobachtung des Verfassungsschutzes. Drei von ihnen konnten jetzt vermutlich untertauchen. Ihr Aufenthaltsort ist den Behörden nicht bekannt. Sorge bereitet den Sicherheitsbehörden die Tatsache, dass auch der Berlin-Attentäter Anis Amri wenige Tage vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt vom Radar der Ermittler verschwand. weiterlesen...
Erdbeben in Italien: Hotel mit Gästen verschüttet
Nach dem Erdbeben, das gestern Vormittag die italienische Region um Amatice erschütterte, muss die Zahl der Todesopfer entgegen ersten Angaben nach oben korrigiert werden. Am Morgen berichteten Medien von einem verschütteten Hotel, in dem viele weitere Tote vermutet werden. Während der Nacht gab es mehrere Nachbeben mit einer Stärke von mehr als 5 auf der nach oben offenen Richterskala. weiterlesen...

Aktuelle News als Podcast:

12.Feb.2016

plakat nathanInterview: Karim Azmani Fotos: siehe Bildunterschriften

Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ ist mit seinen Themen Religion und Toleranz auch nach über200 Jahren hochaktuell. So ist es wenig verwunderlich, dass sich die Theaterschule Aachen, die seit vergangenem Jahr im kulturellen Schmelztiegel Ostviertel beheimatet ist, sich dieses Stückes angenommen hat. Der Regisseur Florian Wugk und sein Ensemble haben sich mit viel Enthusiasmus ans Werk gemacht und haben das Ganze vergleichsweise werkgetreu umgesetzt.

Um das Ganze aber nicht im luftleeren Raum stattfinden zu lassen, sind die vier Aufführungen in einen Themenmonat mit mehreren Veranstaltungen zum Thema Toleranz und Integration eingebettet. So findet im Anschluss an die Premiere am 13. Februar die Vernissage der Ausstellung „Aufbruch“ mit Bildern der Künstlerin Gerda Zuleger statt, die sich bereits seit Jahren mit Migration und Flüchtlingen auseinandersetzt. Am 19. Februar werden Studenten der Aachener Hochschulen zu Gast sein. Einen Tag später stellt Prof. Dr. Dr. Werner Janssen gemeinsam mit der Schulleiterin Ingeborg Meyer sein neues Buch „Vertraue dem Vogel Ave“ vor, das sich ebenfalls mit Toleranz befasst. Last but not least lädt am 27. Februar die überaus engagierte Stiftung Jürgen Kutsch zu einem Dialog mit Vertretern der abrahimitischen Weltreligionen ein. Wenige Tage vor der Premiere sprach Radio @m Alex mit Florian Wugk, Gerda Zuleger und Jürgen Kutsch.

Weitere Informationen findet man unter: www.theaterschule-aachen.de

Podcast:

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