Schimon Peres gestorben
Das ehemalige israelische Staatoberhaupt und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres ist nach einem Schlaganfall gestorben. Anfang des Jahres erlitt er bereits einen Herzinfarkt. Politiker aus aller Welt kondolierten und zeigten sich bestürtzt. Der 93-jährige hatte vor gut zwei Wochen einen schweren Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte. Er musste an lebenserhaltende Geräte angeschlossen werden. Peres war zweimal Regierungschef sowie einige Male Minister. weiterlesen...
Ermittler nach Anschlägen in Dresden unter Druck
Nach den Sprengstoffanschlägen auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden am Montag laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Tat aufs schärfste verurteilt. Es sei so ziemlich das Schäbigste, das man tun könne, so sein Statement. Er mahnte an, die Taten nicht als Rechtsterrorismus zu deuten, bevor die Ermittlungen abgeschlossen seien. Derweil sicherte die Polizei Reste einer professionell gebauten Bombe. weiterlesen...
Flüchtling von Polizei erschossen
In Berlin-Moabit hat sich in der Nacht ein Drama ereignet, welches ein Todesopfer forderte. Der getötete Flüchtling soll zuvor mit einem Messer auf einen 27-jährigen anderen Migranten losgestürmt sein, weil dieser seine Tochter sexuell missbraucht haben soll. Als die Polizei eintraf und den mutmaßlichen 27-jährigen Kinderschänder Handfesseln angelegt hatte, erschien der wütende Vater mit einem Messer und stürmte auf den Gefesselten los. weiterlesen...

Aktuelle News als Podcast:

12.Feb.2016

plakat nathanInterview: Karim Azmani Fotos: siehe Bildunterschriften

Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ ist mit seinen Themen Religion und Toleranz auch nach über200 Jahren hochaktuell. So ist es wenig verwunderlich, dass sich die Theaterschule Aachen, die seit vergangenem Jahr im kulturellen Schmelztiegel Ostviertel beheimatet ist, sich dieses Stückes angenommen hat. Der Regisseur Florian Wugk und sein Ensemble haben sich mit viel Enthusiasmus ans Werk gemacht und haben das Ganze vergleichsweise werkgetreu umgesetzt.

Um das Ganze aber nicht im luftleeren Raum stattfinden zu lassen, sind die vier Aufführungen in einen Themenmonat mit mehreren Veranstaltungen zum Thema Toleranz und Integration eingebettet. So findet im Anschluss an die Premiere am 13. Februar die Vernissage der Ausstellung „Aufbruch“ mit Bildern der Künstlerin Gerda Zuleger statt, die sich bereits seit Jahren mit Migration und Flüchtlingen auseinandersetzt. Am 19. Februar werden Studenten der Aachener Hochschulen zu Gast sein. Einen Tag später stellt Prof. Dr. Dr. Werner Janssen gemeinsam mit der Schulleiterin Ingeborg Meyer sein neues Buch „Vertraue dem Vogel Ave“ vor, das sich ebenfalls mit Toleranz befasst. Last but not least lädt am 27. Februar die überaus engagierte Stiftung Jürgen Kutsch zu einem Dialog mit Vertretern der abrahimitischen Weltreligionen ein. Wenige Tage vor der Premiere sprach Radio @m Alex mit Florian Wugk, Gerda Zuleger und Jürgen Kutsch.

Weitere Informationen findet man unter: www.theaterschule-aachen.de

Podcast:

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